Wir sind Teil der Kulturhauptstadt 2024

Die Bewerbung des Salzkammerguts baut auf dem Konzept Salz.Wasser auf. Beide Elemente prägen die Region seit Jahrtausenden, ob als Kurort, als Basis für eine starke Arbeiterbewegung oder als Grundlage für die berühmte Sommerfrische. Bereits damals haben diese beiden Elemente die Region mit Europa verbunden.

Heute nutzt die Bewerbung Kultur als das “neue Salz” als Basis für diesen Austausch.

Das Programm der Bewerbung setzt vier Schwerpunkte:

Die “Macht der Tradition” ist im Salzkammergut besonders stark verankert. Kulturhauptstadt-Projekte erforschen und pflegen alte Traditionen, reflektieren diese und machen das regionale Erbe auf eine moderne, herausfordernde und europäische Art sichtbar.

Die “Kraft der Gegenkultur” ist der Gegenpart zu “Macht der Tradition”. Hier wird dem kritischen Geist des Salzkammerguts Raum gegeben. Diese Programmlinie versalzt so manchen Kaiserschmarren. Mit einem Fokus auf Europa, werden Bedeutungen und Formen von Gegenkultur ergründet. Man widmet sich dabei nicht nur aktuellen Themen, sondern auch vergangenen, wie Nationalsozialismus und Widerstand.

"Auswirkungen des (Hyper)Tourismus” befasst sich mit den Konsequenzen der unglaublichen Schönheit der Region. Das Kulturhauptstadt-Programm beschäftigt sich kritisch mit dem Thema “Overtourism” und entwickelt einen kreativen Umgang mit einer europaweiten Herausforderung.  

“Durst auf Rückzug” balanciert das Thema des (Hyper)Tourismus aus. Hier steht der Rückzug in unterschiedlichen Facetten im Mittelpunkt: So etwa Kulturtourismus mit neuen Formen der Sommerfrische. Gleichzeitig beschäftigt sich diese Programmlinie auch mit Menschen, die vor Krieg und Zerstörung im Salzkammergut Rückzug suchen. Projekte zu Umweltschutz und Klimawandel thematisieren den Rückzug der Natur.

Info:
Das Präsentationsteam besteht aus 10 Personen: Hannes Heide (Bürgermeister Bad Ischl und MEP), Franz Steinegger (Bürgermeister Grundlsee, Biobauer, Festivalorganisator), Stefan Heinisch (Regionalentwickler und Tourismusmanager), Marie Gruber (Englisch- und Kunststudentin), Heidi Zednik (Künstlerin und Kulturarbeiterin), Lisa Neuhuber (Kulturarbeiterin), Sonja Zobel (Schauspielerin und Theaterproduzentin), Bashir Qonqar (Künstler und Sozialpädagoge), Petra Kodym (Künstlerin, Kulturarbeiterin und Musikschullehrerin)
und Gottfried Hattinger (Kurator und Kulturarbeiter).

 

 

 

Kontakt

TRAUNSTEINREGION
Verein zur Regionalen Entwicklung
Krottenseestraße 47
4810 Gmunden
Tel: +43 7612 71329
Fax: +43 7612 71360
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Nächster Termin:
Donnerstag, 13. Februar 2020
17-19 Uhr, Technologiezentrum Gmunden
(neues Gebäude)

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