Energie
Ein Drei-Phasen-Plan für die Energiezukunft der Traunsteinregion
Die 13 Gemeinden des LEADER-Vereins Traunsteinregion starten gemeinsame Initiativen, um sich als Energieregion zu positionieren, Potenziale zum Energiesparen aufzuzeigen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in der Region zu forcieren. Dazu wurde mit dem gemeindeübergreifenden Energie-Arbeitskreis ein 3-Phasen-Plan für die Region erstellt. Dieser verfolgt die Ziele, den Boden für Kooperationen und sinnvolle Projekte aufzubereiten und zukünftig Fördermittel für Energieprojekte in der Traunsteinregion Region zu lukrieren.
1. Erstellung Energiekonzept für die Energieregion Salzkammergut
Der regionalen Energievision einen Schritt näher kommen - "Energiesparen ist die Energiequelle Nr. 1", DI Andreas Drack von der Umweltakademie des Landes OÖ wies im Rahmen eines Energieberatungstages für den Bezirk Gmunden auf mögliche Maßnahmen zum Energiesparen für Gemeinden, Bevölkerung, Betriebe und Schulen hin.
Die Gemeinden der Traunsteinregion planen die Erstellung von Energiekonzepten, dabei soll u. a. der Energiefluss in der Gemeinde analysiert, Energiesparpotentiale erhoben, Machbarkeit und Einsatzmöglichkeiten von erneuerbarer Energie in der Region näher betrachtet werden. Die Nutzung erneuerbarer Energie bringt nicht nur mehr Wertschöpfung, sondern schafft mehr Unabhängigkeit von steigenden Rohölpreisen. Projektleiter ist DI Horst Gaigg (GF Technologiezentrum Gmunden).
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2. Landwirte als Energiewirte: Pflanzenölpressanlage für die Gmundner Pflanzenöle KGAufgrund der steigenden Nachfrage und guten Preisentwicklung beim Raps, steigen die Anbauflächen der Mitglieder der Gmunder Pflanzenöl KG. Ziel ist es, die abgelieferten Übermengen des Rohstoffes in der Region zu verarbeiten, Transportwege zu minimieren und dadurch Wertschöpfung in der Region zu belassen und für die regionalen Bauern zu erhöhen. Neben der Deckung des Eigenbedarfs wird der gewonnene Treibstoff auch an Dritte verkauft. Durch diese Kooperationsvereinbarung ist die langfristige Auslastung der Ölmühle mit dem Rohprodukt Raps sichergestellt.
3. Nahwärme-Anlagen
Nahwärme Gschwandt:
Wärmeversogung von 30 Objekten mit einer Abnahmeleistung von 976 kW mittels einer Biomasse-NahwärmeanlageNahwärme Vorchdorf:
Biomasse-Nahwärmeanlage bestehend aus Heizraum und Lagerneubau samt Fernwärmenetz und Übergabestationen.
Gesamtwärmeleistung: größer 4 MWNahwärme Kirchham:
Die Nutzung regionaler Ressourcen zur Energiegewinnung sowie die Energieversorgung mit biogenen Stoffen werden gesteigert.Nahwärme Gschwandt:
Errichtung einer Biomasse-DoppelkesselanlageNahwärme Vorchdorf:
Erweiterung des Leitungsnetzes, Optimierung und Regelung des Heizbetriebes, Befestigung der AußenanlageNahwärme Ohlsdorf:
Errichtung einer Hackschnitzelheizung mit 10 AnschlüssenAlmtalwärme GmbH & Co. KG:
Erweiterung des Wärmeverteilernetzes, 6. AusbaustufeAlmtalwärme GmbH & Co. KG:
Erweiterung des Wärmeverteilernetzes in ScharnsteinFranz Bammer:
Errichtung einer Nahwärmeanlage
4. Klimafreundlich unterwegs
Was durch das Zusammenarbeiten mehrerer regionaler Akteure erreicht werden kann beweist das Projekt „Klimafreundlich Unterwegs“Ziel des Projektes ist eine bessere Aufbereitung des öffentlichen Verkehrs und klimaschonender Fortbewegungsformen in der Traunsteinregion– einerseits für den Tourismus – andererseits auch für die regionale Bevölkerung.
Viele wären überrascht welch breites Angebot an sanften Mobilitätsformen die Traunsteinregion bietet. Diese gilt es nun ins Bewusstsein der möglichen Nutzer zu rücken. Der mit Unterstützung des durch Klimabündnis und Klima:Aktiv geförderten Projektes kürzlich eingeführte Wintershuttle der Ferienregion erfreut sich bereits großer Beliebtheit.
Im Rahmen der Wiener Ferienmesse wurde das Projekt ausgezeichnet. Die Urkunde wurde von Umweltminister Berlakovich an die Projektgruppe, vertreten durch Tourismusdirektor Andreas Murray, Leader-Geschäftsführerin Elisabeth Muss sowie Mobilitätsmanager Wolfgang Öhlinger und Christoph Sageder von Mobitipp, übergeben.
5. Energiemodellregion
Der Kurs in Richtung verstärktes nutzen von erneuerbaren Energien und Energiesparen steht in der Traunsteinregion seit 2009 mit Gründung der Energieregion Salzkammergut fest.
Nun ist es dem Leaderverein in enger Zusammenarbeit mit dem Technologiezentrum Gmunden gelungen einen Förderzuschlag als Energie-Modellregion (Programm: Klima + Energiefonds) zu erzielen. In einem Zeitraum von zwei Jahren gilt es nun den derzeitigen Stand in Bezug auf Energieverbrauch, ungenutzte Potenziale und natürliche Ressourcen im Bereich umweltschonender Energieerzeugung zu erheben.
Jede(r) Bürger(in) ist dazu aufgerufen die Region ein Stück weit dabei zu unterstützen Klima, Umwelt und Natur vor Ort zu erhalten und zu verbessern. Wir selbst haben es in der Hand UNSEREN Lebensraum zu gestalten.
Der erste Schritt dazu erfolgt über die Teilnahme an der Befragung breiter Bevölkerungsgruppen. Mit diesen Daten können anschließend weitere Umsetzungsmaßnahmen geplant und realisiert werden.
Betrachtet man die natürlichen Ressourcen der Traunsteinregion stellt gerade die Kleinwasserkraft einen wichtigen Zweig der umweltschonenden Energieerzeugung dar. Neue Möglichkeiten werden im Rahmen der Modellregion weiter durchleuchtet um diesen mit besonderem Augenmerk auf das Ökosystem sanft den Weg zu bereiten. Die nächsten Jahre stehen also ganz im Zeichen der Gestaltung einer Region die Verantwortung für ihre Energieversorgung und für alle damit verbundenen Konsequenzen übernimmt!
Laufende Infos finden Sie unter www.energie-salzkammergut.at oder www.traunsteinregion.at
Tourismus
1. Erhöhung der Besucherfrequenz durch Errichtung eines Klettersteigs am Schermberg
Die Gemeinde Grünau im Almtal wird um eine touristische Attraktion reicher. Der Tourismusverband Grünau als Projektträger freut sich bekannt zu geben, dass die Förderung für das LEADER-Projekt KLETTERSTEIG SCHERMBERG eingereicht wurde.
Zielgruppe Breitensportler:
An der Nordseite des Großen Priels, am Nord-Ost Grat des Schermbergs wird ein Klettersteig errichtet. Geschulte Anfänger und Fortgeschrittene bekommen so die Möglichkeit, von der Welserhütte, die über die Hetzau erreichbar ist, über 1300 m Länge und 550 m Höhe den Gipfel zu erklimmen. Am Übungsklettersteig soll Neulingen das Begehen von Klettersteigen nähergebracht werden. Die Benützung der Klettersteige wird natürlich kostenlos sein.
Weitere Infos finden Sie >>hier.
2. Schausennerei Kasbergalm
Im Zuge der verstärkten Erschließung der Almen für den Sommertourismus wird die Kasbergalmhütte der Weidegemeinschaft Kasberg als Schau-Sennerei mit Gästebewirtschaftung eingerichtet. 2008 wurde ein Senner ausgebildet und von der Weidegemeinschaft eingestellt, der die Betreuung des Viehs und die Gästebewirtschaftung inne hat, sowie Almführungen anbietet, die sehr gut angenommen werden.
3. Salzkammergut Schnitzeljagd
QR-Codes als Anwendung für das Mobiltelefon sind europaweit auf dem Vormarsch. Das Salzkammergut eignet sich in dieser Hinsicht als Vorreiter-Region. Das Projekt erstellt in Kooperation mit regionalen Akteur/innen aus Tourismus, Wirtschaft, Schulen, etc. eine Reihe von Pilotwanderungen zur Verbreitung von QR-Codes im Salzkammergut.
Um QR-Codes für die breite Öffentlichkeit erlebbar zum machen und über die damit verbundenen Möglichkeiten zu informieren wurde die "QR-Schnitzeljagd" durch alle 10 Tourismusregionen des Salzkammerguts bei verschiedensten Orten, Sehenswürdigkeiten und Attraktionen veranstaltet. Medial begleitet wurde das Projekt von den Oberösterreichischen Nachrichten, die über die Touren, Hintergrundinformationen, den Spielstand, etc. den ganzen August 2009 sowohl in der Print als auch in der Online-Ausgabe berichtet haben.
4. Regionale Küche braucht regionale Produkte
Ziel dieses Projektes ist die Stärkung und Erhaltung der regionalen bäuerlichen und gewerblichen Lebensmittelproduzenten und die Sicherung bzw. Schaffung neuer Arbeitsplätze durch gemeinsame innovative Produktentwicklung, Erschließung neuer Kundengruppen und Erhöhung des Bekanntheitsgrades regional und überregional in Kooperation mit den touristischen Betrieben im Salzkammergut.
Durch die Netzwerkbildung soll darüberhinaus auch Innovationsfähigkeit, Professionalisierung, Weiterbildung und Qualitätssicherung bei den regionalen Lebensmittelproduzenten (bäuerliche und gewerbliche) gesteigert werden.
5. Almwegenetz Kasberg
Vier Almgebiete umfasst der Kasberg in Grünau im Almtal - Irreralm, Farrenaualm, Kasbergalm und Schindlbachalm.
Im Sommer 2008 wurde auf der Kasbergalm bei der Kasbergalmhütte eine Sennerei eingerichtet, wo ab Sommer 2009 auch Gäste bewirtschaftet werden. Der von der Weidegemeinschaft Kasberg angestellte Senner ist für die professionelle Behirtung zuständig. Neben der Sennerei weitete der Senner und zertifizierte Almführer das Angebot für Gäste au und bietet geführte Almwanderungen.
Für die Ausweitung und Attraktivierung des Angebotes steht eine Vernetzung und dementsprechende Beschilderung und Kennzeichnung der bestehenden Wanderwege im Mittelpunkt der Projektumsetzung.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kasberg.at/sommer/kasberg-almrunde-295.html
6. Wassersportarena Traunsee
Die Wassersportarena Traunsee umfasst seit Anfang 2009 insgesamt 36 Mitglieder - davon viele Hotels, Wassersportanbieter und Vereine.
Ab 2010/2011 soll in Gmunden eine Segelschule erarbeitet werden. Voraussetzung dafür ist ein Steg mit 50 Laufmetern Länge in L-Form - direkt an der Gmundner Esplanade.
Mit den Investitionen in die notwendigen Steganlagen werden neue Investitionsanreize und neue Angebote geschaffen und somit in der Region eine nachhaltige Entwicklung gefördert.
Naturschutz
1. Leitbildentwicklung und Bewusstseinsbildung für den Naturpark Attersee-Traunsee
Geplante Maßnahmen:
- IST-Analyse/Expertisen
- Workshops zur Leitbildentwicklung mit regionalen Steakholdern udn VertreterInnen der Interessensgruppen
- Exkursion und Erfahrungsaustausch in bestehenden Naturparks
- Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit
2. Cumberland Wildpark Grünau IG:
Nachbildung von artgerechten Lebensräumen für Luchs, Wildkatze, Bär und Wolf.
Das Gehege für die Luchse umfasst eine Fläche von ca. 1.700 m². Die Wildkatzenanlage wird oberhalb des Luchsgeheges an dieser angrenzend errichtet und bietet eine Fläche von 150 m².
Am Areal des bestehenden Wildschweingatters im Cumberland Wildpark in Grünau wird zusätzlich eine ca. 8.000 m² große Gemeinschaftsanlage für Braunbären und Wölfe errichtet.
Land- und Forstwirtschaft
Maßnahme | Gemeinde |
|---|---|
Qualitätsverbesserung und Umbau der | Neukirchen |
Qualitätsverbesserung und Ausweitung des | Scharnstein |
Investitionen Reitbetrieb | St. Konrad |
Bau einer Reit-, Ausbildungs- und | Grünau |
Neugestaltung Verkaufshalle | Ohlsdorf |
Verkaufseinrichtung und Getreideaufbereitung | Ohlsdorf |
Flurbereinigung Schart | Vorchdorf |
Schule am Bauernhof - Traunsteinregion | |
Errichtung einer neuen Produktionsstätte für die Veredelung von landwirtschaftlichen Urprodukten samt Büro und Lagergebäuden - URKORNHOF | Vorchdorf |
Schlachthaus Um- und Zubau | Kirchham |
Erweiterung bestehende Kompostieranlage | Scharnstein |
Saftproduktion Reiter | Laakirchen |
Ausbau Mostheuriger | Kirchham |
Wandermarkt Salzkammergut - Traunsteinregion | |
Frühstücksraum & Innenhofgestaltung - Urlaub am Bauernhof | St. Konrad |
Direktvermarktung Hoidinger | Laakirchen |
Anschaffung eines Kühlbusses | Scharnstein |
Bau einer Reithalle | Roitham |
Waldschule Almtal | Grünau |
Jahresausstellung im "Sensenmuseum Geyerhammer" zum Thema "Holzknechte im Almtal" | Scharnstein |
FAST Ort: Forstliche Handwerkstechniken des Salzkammergutes dokumentieren und beleben | Gmunden |
Lernende Region
TRAUNSTEINREGION = LERNENDE REGION
Im Vordergrund steht die Netzwerkbildung und Durchführung von Pilotprojekten, um „Bildung zu den Menschen zu bringen“ und benachteiligte Gebiete als Bildungs‐ u. Wirtschaftsstandort aufzuwerten. Dabei sind Maßnahmen und Pilotprojekte zu den folgenden Schwerpunktthemen geplant:
- Forcieren neuer Lernformen und Einsatz neuer Medien im ländlichen Raum
- „Bildung zu den Menschen bringen“ für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum
- Arbeitsplätze und Fachkräftebedarf sichern
1. Netzwerk Lebensqualität / www.bildung-vor-ort.at
Das Netzwerk Lebensqualität vernetzt Frauen und Männer um Handlungsfelder zum Thema "Lebensqualität" festzustellen.
Ein Blick auf Bedürfnisse, Problemstellungen, Interessen und Erfahrungen ist Ausgangspunkt für ein maßgeschneidertes Bildungsangebot.
Im Rahmen des Projektes wurde der regionale Bildungskalender www.bildung-vor-ort.at entwickelt.
Aufwertung der Bildungsarbeit in den Gemeinden durch Maßnahmen mit den Bildungsbeauftragten und Vernetzung der regionalen Anbieter sind Ergebnisse.
2. Lernraum Almtal
Das Projekt „Lernraum Almtal“ wurde ins Leben gerufen, um einerseits der Region Almtal nachhaltige Regionalentwicklung zu einer „Lernenden Region“ zu ermöglichen, andererseits dieses Projekt als Modellprojekt zu nutzen, um herauszufinden, welches die Wirkmechanismen für eine nachhaltige regionale Entwicklung zu einer „Lernenden Region“ sind.
3. Lernendes Salzkammergut - Qualifizerung Tourismus
Einerseits besteht trotz vieler Qualifizierungsangebote in der Region für Tourismusbetriebe eine geringe Weiterbildungsbereitschaft von Unternehmern und den Mitarbeiter/innen. Andererseits erfordern laufende Änderungen der Gästeanforderungen und -bedürfnisse, Änderungen im Buchungsverhalten und er Bedeutungszuwachs von Web 2.0, Social Media im Tourismus laufende Weiterbildung der Entscheidungsträger und Beschäftigten der Branche. Derzeit entspricht die Weiterbildungsaktivität in den Betrieben nicht den Anforderungen und Entwicklungen, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.
Da der Tourismus eine große Bedeutung für die Region hat, sollen Maßnahmen für Bewusstseinsbildung zum Thema Weiterbildung und maßgeschneiderte Angebote gemeinsam mit den Zielgruppen der Unternehmer/innen und Mitarbeiter/innen in Tourismusbetrieben entwickelt werden. Die Projektträger erwarten sich einen Erhöhung der Qualifizierungsteilnahme in der Branche und somit die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit regionaler Betriebe.
4. RIKK - Regionale Interkulturelle Kompetenz
Das Projekt „RIKK – Regionale Interkulturelle Kompetenz“ ist eine Kooperation des Regionalmanagements Vöcklabruck-Gmunden, der RegionalCaritas Vöcklabruck-Gmunden und der Leaderregion Vöckla-Ager und Traunsteinregion. Die Laufzeit des Projekts beträgt für Phase 1 ein Jahr, von Herbst 2010 bis Herbst 2011.
RIKK setzt sich zum Ziel, einen Beitrag zur Entwicklung der notwendigen sozialen, interkulturellen Fähigkeiten in der Region zu leisten. Es werden Möglichkeiten des regionalen Lernens, des Wissensaustauschs und der -vermittlung eröffnet. Dazu wird nach einer ersten Erhebungsphase eine Vernetzungsplattform aufgebaut. Diese besteht zunächst aus einer digitalen Informationsdrehscheibe (Homepage und Wiki-Element zur Beteiligung von ExpertInnen). Weiters wird die persönliche Vernetzung von ExpertInnen, vom Thema Betroffenen und Interessierten durch verschiedenste Veranstaltungen (Gesprächsrunden, Workshops, Vorträge, Exkursionen) ermöglicht.
Erste Schwerpunktsetzungen zum gemeinsamen Lernen und Austausch erfolgen durch die sogenannten Kompetenzteams (dzt. Kindergarten, Schule, Jugend ) und mit KooperationspartnerInnen in eigenen Projekten ( z.B. Wirtschaftsbetriebe).
Geplant sind eine 2. und 3. Projektphase, die dann jeweils neu beantragt wird. Diese sollen zur Weiterentwicklung und zur Sicherung der Nachhaltigkeit dienen. So wird z.B. schon jetzt an der Entwicklung eines speziellen Lehrganges gearbeitet, der 2011-2012 realisiert werden könnte. Gleiches gilt für neue Initiativen, die durch die an RIKK Beteiligten initiiert und in Phase 2 und 3 realisiert werden können.
Interessierte und Betroffene (z.B. KindergärtnerInnen, PädagogInnen, Integrationsbeauftragte etc.) die zu den genannten Schwerpunkten mitarbeiten oder Informationen über Vorträge, Seminare, Workshops etc. erhalten wollen, wenden sich bitte per e-Mail an die Projektkoordinatorinnen.
Wenn Sie darüber hinaus ein neues Thema anmelden möchten, an einer Projektpartnerschaft interessiert sind oder einfach mit uns in Gespräch kommen wollen, bitten wir Sie um telefonische Kontaktaufnahme.
Kontakt:
Regionalmanagement OÖ
Geschäftsstelle Vöcklabruck-Gmunden
Bettina Feischl
Tel.:07612/20810
bettina.feischl(at)rmooe.at
Nahversorgung
Ein Bodypainter zieht Räume und Menschen an. Ein Musiker bringt das Kochen zum Klingen. Ein Sänger inszeniert Amtsstube und Friseur als Operette. Dass sich diese Kombinationen bestens dazu eignen, die Vorzüge der Vorchdorfer Wirtschaft zu präsentieren, zeigten Werbering, Wirtschaftsbund und Gemeinde Vorchdorf von 16. bis 18. April 2010 beim ersten Vorchdorfer „Schauwerk“ in der Kitzmantelfabrik, von der auch das inhaltliche Konzept stammt.
Kultur
Sommerakademie Traunkirchen
Der Reiz Traunkirchens auf Künstler, die landschaftliche Schönheit und die perfekten Rahmenbedingungen wurden vernetzt, um die SOMMERAKADEMIE FÜR BILDENDE KUNST ins Leben zu rufen. Mit Hilfe einer LEADER-Förderung ist es möglich geworden, dass Kunstkurse und Veranstaltungen bei namhaften Künstlern wie Xenia Hauser oder Tone Fink angeboten werden.
(c) www.erlas.at
Interkommunales Projekt
REBE - Regionale Berufs- und Ausbildungschancen für Jugendliche in der Traunsteinregion
Den 13 Gemeinden der Traunsteinregion ist es ein großes Anliegen, Jugendlichen attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und einen positiven Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen, um der Abwanderung und Jugendarbeitslosigkeit entgegenzuwirken und die Lebensqualität in der Region zu sichern. Das Angebot an Ausbildungsplätzen in den regionalen Unternehmen für Jugendliche ist in den vergangen Jahren im Bezirk Gmunden stetig gesunken. Im Jahr 2003 bildeten noch 715 Betriebe Lehrlinge aus, im Jahr 2009 sind es nur mehr 608.
Es ist auffallend, dass es trotz offener Lehrstellen und Lehrstellensuchender immer schwieriger wird die Lehrstellen zu besetzen. Lehrlingsausbildner/-Innen berichten in diesem Zusammenhang von der schwierigen Situationen, entsprechend auf Jugendliche mit Defiziten bei Grundkenntnissen und Defiziten in Bezug auf sozialer Kompetenz, eingehen zu können, um diese ins Unternehmen zu integrieren.
Innovation: Kooperationen von Ausbildungsbetrieben und Netzwerk der Ausbildner/-innen zur Verbesserung der Ausbildungsqualität, Sicherung und Schaffung von Ausbildungsplätzen.
Dazu soll im Rahmen des Projektes einerseits mit lehrlingsausbildenden Betriebe und Körperschaften die gegenwärtige Situation mit seinen Herausforderungen und der Bedarf an neuen Ausbildungsformen und ausbildungsergänzender Maßnahmen festgestellt werden. Andererseits wird mit den Lehrlingsausbildner/-innen in den Betrieben der Unterstützungsbedarf erhoben und entsprechende Maßnahmen ausgearbeitet, um die Ausbildungsqualität zu optimieren und herrschende Herausforderungen zukünftig besser bewältigen zu können.
Ziel des Projektes ist deshalb eine Optimierung des regionalen Ausbildungsangebotes und der Berufschancen durch
(1) eine Analyse des Bedarfs und der Machbarkeit unternehmensübergreifender, innovativer Ausbildungsformen und ausbildungsergänzender Maßnahmen
(2) Sensibilisierung und Vernetzung der Ausbildungsbetriebe zur besseren Unterstützung durch bestehende Beratungsangebote und Entwicklung unternehmensübergreifender Maßnahmen
(3) Vernetzung der Lehrlingsausbildner/-innen und Erarbeitung eines Unterstützungsangebotes
(4) Koordination der Aktivitäten in der Ausbildungsberatung für Betriebe, Gemeinden, usw. und Bereitstellung entsprechender Übersichten.





